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Re: MIRPH-1

Verfasst: Mi 19. Nov 2025, 16:41
von petitrouge
Werde ich machen, wie frĂŒher im alten Forum😉

Re: MIRPH-1

Verfasst: Sa 13. Dez 2025, 09:34
von petitrouge
..........so, mein alter Purpleheart hat einen neuen Besitzer gefunden und ich freue mich auf den Vitrum😉

Damit bleibe ich meinem Over Ear bestand treu nur noch 2 zu besitzen.

Bin echt gespannt auf diesen und hoffe das er den Noire X ergÀnzt auf andere Art und Weise.

Re: MIRPH-1

Verfasst: Fr 9. Jan 2026, 10:58
von Daiyama
Gibt es Neuigkeiten zum Vitrium?

Re: MIRPH-1

Verfasst: Fr 9. Jan 2026, 11:09
von petitrouge
Nur insofern das alle Pre- Orders verkauft sind und er am zusammen bauen ist.
Habe noch keinen Liefertermin.

Sobald er eingetroffen ist werde ich mich melden und mal ein Statement hier reinstellen.

Re: MIRPH-1

Verfasst: Mi 21. Jan 2026, 12:00
von petitrouge
So, kurze RĂŒckmeldung zum Stand des Vitrum's

Die Treiber kommen diese Woche inkl den noch fehlenden GehÀuseteilen.
Somit hoffe ich ihn dann dich Anfang Februar dann höhren und testen zu können.

Re: MIRPH-1

Verfasst: Mo 9. Feb 2026, 09:32
von petitrouge
Es tut sich was :yeah:

Re: MIRPH-1

Verfasst: Sa 28. Feb 2026, 20:04
von petitrouge
:yeah: .......ist auf dem Weg

Re: MIRPH-1

Verfasst: Di 3. MĂ€r 2026, 19:53
von petitrouge
.....ist da, eben erst von der Arbeit back. Sobald ich Ruhe habe wĂŒrde ich etwas zu dem Höhrer schreiben. Bitte Euch da noch um etwas Geduld, da ich auch am WE arbeiten muss.

GrĂŒĂŸe Jens

Re: MIRPH-1

Verfasst: Di 10. MĂ€r 2026, 14:22
von petitrouge
.......so, ihr Lieben es ist geschafft trotz sehr heftigen Wochenenddienst

Review ist fertig:

Gehört wurde via PC Linux, Handy oder CDP danach weiter in SMSL SU-6, ifi iDSD Signature, Fiio KA1 und Cayin RU6 zu guter Letzt angefeuert via Schiit Mjolnir II

Kurz gesagt der Vitrum kam mit allem klar und benötigt nicht wie so mancher Magnetostat die Power meines Mjolnir.

Mein Eindruck des Vitrum im Vergleich zum UE Reference Monitor

Der Vitrum ist fĂŒr mich vom „interessanten Neuzugang“ sehr schnell zum Haupt‑Kopfhörer geworden. Er kombiniert eine extrem hochwertige, robuste Anmutung mit einem Klangbild, das sich klar im Referenzbereich bewegt, dabei aber mehr BĂŒhne, Punch und Live‑GefĂŒhl bietet als mein Ultimate Ears Reference Monitor (UERM).

Verarbeitung & Tragekomfort
Der Vitrum macht bereits beim Auspacken einen professionellen Eindruck:Sehr stabile, wertige Konstruktion, nichts wirkt billig oder fragil.Mattes, unaufdringliches Design, eher Werkzeug als SchmuckstĂŒck – im positiven Sinn. Der Tragekomfort ist fĂŒr mich phĂ€nomenal: große Ausschnitte, die Ohren stoßen nirgends an, der Anpressdruck liegt genau richtig, auch lange Sessions sind problemlos möglich.Die Verstellung des BĂŒgels ist praxisgerecht: kein versehentliches Verstellen, kein „Ping“ oder Geklapper, wie ich es z.B. von anderen Modellen kenne. Die Polster sind geschlossen, aber außergewöhnlich angenehm auf der Haut; kein kĂŒnstliches Schwitzen, einfach „aufsetzen und wohlfĂŒhlen“.Das beiliegende 4,4‑mm‑Balanced‑Kabel ist solide, ohne Mikrofonie oder BerĂŒhrungsgerĂ€usche; ein zusĂ€tzliches 3,5‑mm‑Kabel (von Tripowin was ich kaufte) funktioniert ebenfalls problemlos.
Kurz: Haptik und Ergonomie stehen teuren Top‑Modellen in nichts nach und laden dazu ein, den Vitrum als tĂ€glichen Haupt‑Hörer zu nutzen.

Tonale Abstimmung & NeutralitÀt
Als Referenz dient mir der Ultimate Ears Reference Monitor, ein sehr nĂŒchterner, studio‑neutraler In‑Ear.Der UERM spielt ausgesprochen sachlich und ausgewogen, bringt „alles in die Waage“ und zeigt Mix und Frequenzgang trocken und ehrlich.Im Vergleich dazu wirkt der Vitrum tonal gesehen ebenfalls sehr neutral, aber mit leicht audiophiler Note:Der Bass ist sauber und kontrolliert, ohne Bass‑Überhang.Bei Tracks wie „Why“ (Annie Lennox) fĂ€llt ein minimal krĂ€ftigerer Punch im Bass-/Grundtonbereich auf, allerdings ohne Übertreibung oder Dröhnen – eher ein realistischerer Impuls als ein „Spaß‑Boost“.
Stimmen werden bei beiden sehr detailliert und klar wiedergegeben; der Vitrum legt einen Hauch WĂ€rme und Körper drauf, ohne an Auflösung zu verlieren.In kritischen BĂ€ssen (z.B. Billie Eilish „bad guy“ oder The xx „Intro“) bleibt der Vitrum exakt so prĂ€zise wie der UERM: kein Wummern, kein Aufweichen, kein extra Fett im Subbass. Das ordnet ihn eindeutig im Bereich „audiophil‑neutral“ ein, nicht als „Bass‑Spaßhörer“.

BĂŒhne, Raum & Live‑GefĂŒhl
Hier setzt der Vitrum sich klar vom UERM ab.
Der UERM spielt sehr direkt „am Kopf“: klar strukturiert, gute Ortung, aber mit eher enger, kontrollierter BĂŒhne – typisch Studio‑Monitor.Der Vitrum öffnet die BĂŒhne spĂŒrbar:
Bei Tool („Schism“) wandert das Drumset klar im Panorama, gleichzeitig hat der Raum mehr Tiefe und Luft. Live‑Aufnahmen wie Porcupine Tree „Arriving Somewhere
“ (Octane Twisted) springen förmlich auf:Beim Umschalten vom UERM zum Vitrum wirkt es, als ob sich eine große BĂŒhne aufzieht – mehr Breite, deutlich mehr Tiefe, mehr Hall‑Information.Trotz dieser Erweiterung bleibt alles sauber differenziert, ohne Flattern oder Schwammigkeit.Auch bei The xx – „Intro“ stellt der Vitrum eine wesentlich tiefere BĂŒhne und mehr Raum dar, wĂ€hrend Bass und Details genauso prĂ€zise bleiben wie beim UERM.
Damit ist der Vitrum deutlich immersiver: Er rĂŒckt das Geschehen aus dem Kopf heraus in einen realistischeren, dreidimensionalen Raum.

Schlagzeug, Dynamik & Körper
Ein besonderes Thema bei mir: realistisches Schlagzeug – ich kenne echte Drumsets aus Familie und Umfeld.
Der UERM zeichnet Drums sehr sauber und schnell, Hi‑Hats und Becken sind messerscharf, aber der Körper fehlt ein StĂŒck weit; der Eindruck bleibt etwas trocken und „kontrollraummĂ€ĂŸig“.Der Vitrum vermittelt den Schlag wesentlich körperlicher:Kick‑Drum und Snare haben mehr physische PrĂ€senz, man spĂŒrt den Anschlag eher, anstatt ihn nur analytisch zu hören.Gerade bei Tool entsteht so ein deutlich authentischerer Live‑Eindruck, nĂ€her an dem, was ein echtes Set im Raum macht. Auch in komplexen Passagen (Prog, dichte Arrangements) bleibt der Vitrum prĂ€zise und geordnet, liefert aber zusĂ€tzlich Punch und Realismus, den der UERM eher andeutet als vermittelt.

Stimmen & Akustik
Bei stimm- und akustiklastigem Material – Tori Amos, Annie Lennox, Allan Taylor, audiophile Singer‑Songwriter‑Produktionen – zeigen sich die StĂ€rken des Vitrum besonders: Beide Hörer bilden Stimmen exzellent ab, inklusive feiner Nuancen und Details.Der UERM zeigt sie nĂŒchtern, sauber, sehr „korrekt“.Der Vitrum gibt Stimmen eine anfassbare GrĂ¶ĂŸe und etwas mehr Körper; sie wirken fĂŒhlbarer im Raum. Allan‑Taylor‑Aufnahmen (Stockfisch) profitieren deutlich: Stimme in der Mitte, Gitarre links/rechts, HintergrundgerĂ€usche – alles sehr sauber aufgezogen, mit hohem EmotionalitĂ€ts‑ und GĂ€nsehaut‑Faktor.Hier bewegt sich der Vitrum genau an der Grenze zwischen analytisch und emotional – ein Gebiet, das fĂŒr langzeittaugliches, anspruchsvolles Hören ideal ist.

Fazit: Der Vitrum ist fĂŒr mich kein „nice to have“, sondern ein echter Haupt‑Kopfhörer:VerarbeitungsqualitĂ€t und Tragekomfort sind erstklassig.Tonal bewegt er sich nahe an einer seriösen Referenzabstimmung, mit leichtem Plus an Punch und WĂ€rme.GegenĂŒber dem UERM liefert er:klar grĂ¶ĂŸere und tiefere BĂŒhne,realistischeren Schlagzeug‑Körper und mehr Punch,fĂŒhlbarere, minimal wĂ€rmere Stimmen,deutlich mehr Live‑Eindruck – ohne technische PrĂ€zision einzubĂŒĂŸen.Kurz: Der UERM bleibt fĂŒr mich das nĂŒchterne Lineal, der Vitrum ist die Referenz, mit der ich Musik hören möchte.

Kleine ErgÀnzungen zum DCA Noire X, das Brizzeln der Höhen die der eine oder andere Nutzer bei diesem hatte sind definitiv beim Vitrum nicht gegeben.

GrĂŒĂŸe Jens

Re: MIRPH-1

Verfasst: Di 10. MĂ€r 2026, 16:02
von petitrouge
Kurzer Nachsatz, mein Massdrop Fostex Purpleheart hatte mich kurz vorher verlassen und war ja mein Spaß oder Kinohöhrer. Was ich festgestellt habe ist folgendes das ich keine wummrigen BĂ€sse mehr mag wie der Fostex diese produzieren könnte. Ich mag diese straffen harten Bassakkorde die klar definiert sind. Diese Philosophie findet sich bei meinen Lautsprechern ĂŒber den UERM und DCA Noire X und jetzt dem Vitrum wieder.

........und ja auch ich gehöre denke ich zu der Ă€lteren Garde und habe angefangen mit dem grossen weißen Riesen damals😂

GrĂŒĂŸe Jens

Re: MIRPH-1

Verfasst: Di 10. MĂ€r 2026, 18:18
von Daiyama
Danke Dir Jens fĂŒr Deinen ausfĂŒhrlichen Bericht und schön, dass er Dir gut gefĂ€llt.
Den Vitrum werde ich auf alle FĂ€lle im Auge behalten.

Re: MIRPH-1

Verfasst: Di 10. MĂ€r 2026, 21:14
von Daiyama
Ich war eben noch mal auf der Mirph Webseite. Von der Frequenzmessung her, sieht das Tuning des Vitrum dem Tuning des Hedd D1 sehr Àhnlich. Interessant.

Re: MIRPH-1

Verfasst: Di 10. MĂ€r 2026, 22:19
von Firschi
petitrouge hat geschrieben: ↑Di 10. MĂ€r 2026, 16:02Was ich festgestellt habe ist folgendes das ich keine wummrigen BĂ€sse mehr mag wie der Fostex diese produzieren könnte.
Interessant, ging mir genau so.

Re: MIRPH-1

Verfasst: Mi 11. MĂ€r 2026, 10:54
von petitrouge
Hi Firschi,

besagte Erkenntnis hattest Du aber doch um Jahre frĂŒher als ich😂👍

Ich konnte das erst in den letzten 4 Jahren so definieren.

Re: MIRPH-1

Verfasst: Mi 11. MĂ€r 2026, 11:30
von petitrouge
Es ist ein toller offener KH der mich von Anfang an fasziniert hat und versus dem DCA nochmal eine Schippe draufgelegt hat.
Dieses "GefĂŒhl" hatte ich schon lange nicht mehr.
Der Hammer fĂŒr mich war dieses Hören vom Schlagzeug, das war wirklich beeindruckend.

Re: MIRPH-1

Verfasst: Sa 14. MĂ€r 2026, 09:29
von Robodoc
Firschi hat geschrieben: ↑Di 10. MĂ€r 2026, 22:19
petitrouge hat geschrieben: ↑Di 10. MĂ€r 2026, 16:02Was ich festgestellt habe ist folgendes das ich keine wummrigen BĂ€sse mehr mag wie der Fostex diese produzieren könnte.
Interessant, ging mir genau so.
Ich habe das mal - vor gefĂŒhlt 10 Jahren - als federnden Bass bezeichnet. Gabs schon bei den Denon AH-D GerĂ€ten so und bei den Fostex Derivaten spĂ€ter auch. Der Purpleheart war da vermutlich die Spitze dessen, was verzerrungsfrei möglich war.
Btw ... ich war ziemlich begeistert damals :mad:
Irgendwo in den Tiefen dieses Forums kann man das noch nachlesen :fpalm:

Die Euphorie, die seinerzeit viele teilten, war wahrscheinlich dem geschuldet, dass die damals verbreiteten Kopfhörer aus der Zeit des weißen Riesen die PrĂ€sentation im Bass so nicht machten.
Es war neu. Es federte :D

Heute ist das anders. Wir hatten schon mit unserem Magnetostat Prototypen der Hochschule (Acedia 40) sehr gute Ergebnisse, das betreffend. Die Klarheit war plötzlich auch da unten gegeben, da federte es nicht mehr im Twilight ...es wurde quasi hell im Keller.

Ich wĂŒrde es heute als Impulstreue bezeichnen und messtechnisch mit Wasserfalldiagrammen diesseits von 150Hz visualisieren. Das konnten die ersten Magnetos wie LCD-2 auch noch nicht gut. Der HE-6 konnte das, aber der brauchte ein eigenes Kraftwerk. Jedenfalls habe ich damals den Fostex (und die Denons) wieder abgegeben.

Mit heutigen GerÀten wie dem DCA Stealth, seinem kleinen Bruder Noire X, den hier viel besprochenen HifimÀnnern HEK und Sus oder - vermutlich, weil ich den nicht kenne - auch dem MIRPH kann dieser eigentlich so urtypische Biozellulosetreiber (so nannten die den tatsÀchlich :mrgreen: ) aus der Denon/Fostex Zeit nicht mehr mithalten.

Re: MIRPH-1

Verfasst: Sa 14. MĂ€r 2026, 11:59
von DP-500
Welches Ding war der sog. "Weisse Riese"?

Re: MIRPH-1

Verfasst: Sa 14. MĂ€r 2026, 12:08
von petitrouge
Sehr gutes ResĂŒmee Hans dem kann ich nur uneingeschrĂ€nkt beipflichten und sehe das genauso dass damals wirklich der Fostex und seine Pendants die Tiefen der tiefen zu erschĂŒttern mochten aber mit dem was da heute machbar und umgesetzt worden ist a la DCA oder auch jetzt der Vitrum ja da kommen die einfach nicht mehr mit das ist ein reiner Spaß Hörer und der hatte seine Berechtigung aber wenn man ein anderes gewöhnt ist und kennt dann ist es vorbei damit

Re: MIRPH-1

Verfasst: Sa 14. MĂ€r 2026, 12:12
von petitrouge
Der weiße Riese war der AKG 701 ganz in weiß gehalten hat damals das gegenstĂŒck zum Bayer dynamic DT 880 da haben sich dann die meisten gestritten welcher nun besser klingen mag. ich gehörte zu der weißen Riesen Fraktion an hatte aber auch interessanterweise einen der auch Bass konnte da es auch da Unterschiede in der Serie gab. wir hatten damals ein Vergleich wo drei StĂŒck am Start waren und meiner gehörte tatsĂ€chlich zu denen an die wirklich was konnten und deswegen habe ich immer die nicht verstanden die gesagt haben der ist doch total basslos und so weiter und meiner war es halt eben nicht er war schon irre damals

Re: MIRPH-1

Verfasst: Sa 14. MĂ€r 2026, 12:59
von Robodoc
Es gab mal einen Typ in Goch, der bot kommerziell seine Hilfe an und stopfte fĂŒr kleines Geld besonders gerne AKG701er von Leuten aus dem Hififorum mit Filz und Watte voll und erzeugte den Grundton, der vielen Usern irgendwie fehlte, durch konsequente BedĂ€mpfung des Rests.

Aber das eigentliche Problem des weißen Riesen war gar nicht der fehlende Grundton. Das Problem hieß Kermit. So nannten wir den 6dB Peak bei 2,3 kHz, der psychoakustisch jeder SĂ€ngerin einen quĂ€kenden Kermit an die Seite stellte :mrgreen:
Im Einzelfall konnte eine der Oberwellen des prÀgnanten Kermit die individuelle Ohrkanalresonanz anregen, dann wurde der K701 zum Folterwerkzeug. Richtig unangenehm.

Ähnliches gabs auch beim Beyerdynamic DT880, da war der Peak aber bei einer anderen Frequenz, fast zwei Oktaven höher und daher nicht mehr Resonanz-problematisch wie Kermit. Das Ganze klang dann nicht nach Frosch, eher hell, spitz und nervig.

Die jeweiligen Fans der jeweiligen Hörer fanden diese Peaks interessanterweise nicht so scheußlich, wie sie waren. Es wurde freundlich, fast liebevoll, als Haussound der jeweiligen Marke umschrieben. Aber ehrlich, es waren audiotechnische Katastrophen. Dem Beyerdynamic konnte man noch mit einem speziellen VerstĂ€rker mit hoher Ausgangsimpedanz die Scheußlichkeit abgewöhnen, fĂŒr den K701 gab es keine solche Option. Kermit war drin, aber Einbau von Filz, das half ein bisschen. Leider ging bei diesen "Optimierungen" dann aber die Dynamik der Kopfhörer flöten. Es fĂŒhlte sich irgendwie dumpf an, so als hĂ€tte man die Watte im Ohrkanal. Oder den berĂŒhmten Vorhang, den hier aber keiner wegzog.

Die Biocellulose Treiber von Foster waren da eine echte Innovation Anfang der 10er Jahre. Die brauchten sowas nicht. Resonanzen gabs es aber auch, durch Reflexionen an den inneren Holzschalen der Denon und Fostex GerĂ€te ... und allerlei klebriges Zeug, das den Kopfhöher-VerrĂŒckten fĂŒr viel Geld zum Auskleiden der Innenseiten verkauft wurde, aber im Endeffekt kaum was verĂ€nderte.
Man musste es glauben, dann konnte man es auch hören :kilroy:

Re: MIRPH-1

Verfasst: Sa 14. MĂ€r 2026, 15:46
von DP-500
petitrouge hat geschrieben: ↑Sa 14. MĂ€r 2026, 12:12 Der weiße Riese war der AKG 701 ganz in weiß gehalten hat damals das gegenstĂŒck zum Bayer dynamic DT 880 da haben sich dann die meisten gestritten welcher nun besser klingen mag. ich gehörte zu der weißen Riesen Fraktion ...

Ist das dieser?

https://www.hifi-wiki.de/index.php/AKG_K_701


Bild


Als der aktuell war war ich schon lĂ€ngst ausschließlicher STAX Hörer. Insofern kam mir der AKG nie unter.

Re: MIRPH-1

Verfasst: Sa 14. MĂ€r 2026, 18:38
von petitrouge
Japp, das isserâ˜ïžđŸ‘.

........nur zur ErgÀnzung das mich bis dato die Staxe kalt gelassen haben.
Ich konnte damals bei einem Hifi HĂ€ndler in MĂŒnchen wo ein KH Treffen stattfand alle damaligen höhren.
Ich fand die Staxe von der Optik und Haptik schon nicht so toll und die Preise waren mir jenseits von gut und Böse.
Das ist bei mir bis heute so geblieben.

Aber so hat jeder ja sein Hörempfinden und EindrĂŒcke und entscheidet dementsprechend.
Bei Dir muss es dann wirklich sehr eindrĂŒcklich gewesen sein, da der 701er so voll vorbei gegangen ist😂

Re: MIRPH-1

Verfasst: Sa 14. MĂ€r 2026, 19:42
von DP-500
Na ja, ich hatte lange Zeit einen Beyerdynamic DT990 Pro (600 Ohm), danach dann STAX.
STAX war fĂŒr mich ein komplett anderes klangliches Level, damit wurden dynamische Kopfhörer völlig uninteressant (was sich erst vor wenigen Jahren durch gute Magnetostaten aufweichte) .
Preise sind relativ aus meiner Sicht - eine Frage des eigenen Einkommens, der PrioritÀten, der eigenen LebensumstÀnde.