MIRPH-1
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Re: MIRPH-1
Werde ich machen, wie früher im alten Forum
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Re: MIRPH-1
..........so, mein alter Purpleheart hat einen neuen Besitzer gefunden und ich freue mich auf den Vitrum
Damit bleibe ich meinem Over Ear bestand treu nur noch 2 zu besitzen.
Bin echt gespannt auf diesen und hoffe das er den Noire X ergänzt auf andere Art und Weise.
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Re: MIRPH-1
Gibt es Neuigkeiten zum Vitrium?
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Re: MIRPH-1
Nur insofern das alle Pre- Orders verkauft sind und er am zusammen bauen ist.
Habe noch keinen Liefertermin.
Sobald er eingetroffen ist werde ich mich melden und mal ein Statement hier reinstellen.
Habe noch keinen Liefertermin.
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Re: MIRPH-1
So, kurze Rückmeldung zum Stand des Vitrum's
Die Treiber kommen diese Woche inkl den noch fehlenden Gehäuseteilen.
Somit hoffe ich ihn dann dich Anfang Februar dann höhren und testen zu können.
Die Treiber kommen diese Woche inkl den noch fehlenden Gehäuseteilen.
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Re: MIRPH-1
Es tut sich was 
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Re: MIRPH-1
.....ist da, eben erst von der Arbeit back. Sobald ich Ruhe habe würde ich etwas zu dem Höhrer schreiben. Bitte Euch da noch um etwas Geduld, da ich auch am WE arbeiten muss.
Grüße Jens
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Re: MIRPH-1
.......so, ihr Lieben es ist geschafft trotz sehr heftigen Wochenenddienst
Review ist fertig:
Gehört wurde via PC Linux, Handy oder CDP danach weiter in SMSL SU-6, ifi iDSD Signature, Fiio KA1 und Cayin RU6 zu guter Letzt angefeuert via Schiit Mjolnir II
Kurz gesagt der Vitrum kam mit allem klar und benötigt nicht wie so mancher Magnetostat die Power meines Mjolnir.
Mein Eindruck des Vitrum im Vergleich zum UE Reference Monitor
Der Vitrum ist für mich vom „interessanten Neuzugang“ sehr schnell zum Haupt‑Kopfhörer geworden. Er kombiniert eine extrem hochwertige, robuste Anmutung mit einem Klangbild, das sich klar im Referenzbereich bewegt, dabei aber mehr Bühne, Punch und Live‑Gefühl bietet als mein Ultimate Ears Reference Monitor (UERM).
Verarbeitung & Tragekomfort
Der Vitrum macht bereits beim Auspacken einen professionellen Eindruck:Sehr stabile, wertige Konstruktion, nichts wirkt billig oder fragil.Mattes, unaufdringliches Design, eher Werkzeug als Schmuckstück – im positiven Sinn. Der Tragekomfort ist für mich phänomenal: große Ausschnitte, die Ohren stoßen nirgends an, der Anpressdruck liegt genau richtig, auch lange Sessions sind problemlos möglich.Die Verstellung des Bügels ist praxisgerecht: kein versehentliches Verstellen, kein „Ping“ oder Geklapper, wie ich es z.B. von anderen Modellen kenne. Die Polster sind geschlossen, aber außergewöhnlich angenehm auf der Haut; kein künstliches Schwitzen, einfach „aufsetzen und wohlfühlen“.Das beiliegende 4,4‑mm‑Balanced‑Kabel ist solide, ohne Mikrofonie oder Berührungsgeräusche; ein zusätzliches 3,5‑mm‑Kabel (von Tripowin was ich kaufte) funktioniert ebenfalls problemlos.
Kurz: Haptik und Ergonomie stehen teuren Top‑Modellen in nichts nach und laden dazu ein, den Vitrum als täglichen Haupt‑Hörer zu nutzen.
Tonale Abstimmung & Neutralität
Als Referenz dient mir der Ultimate Ears Reference Monitor, ein sehr nüchterner, studio‑neutraler In‑Ear.Der UERM spielt ausgesprochen sachlich und ausgewogen, bringt „alles in die Waage“ und zeigt Mix und Frequenzgang trocken und ehrlich.Im Vergleich dazu wirkt der Vitrum tonal gesehen ebenfalls sehr neutral, aber mit leicht audiophiler Note:Der Bass ist sauber und kontrolliert, ohne Bass‑Überhang.Bei Tracks wie „Why“ (Annie Lennox) fällt ein minimal kräftigerer Punch im Bass-/Grundtonbereich auf, allerdings ohne Übertreibung oder Dröhnen – eher ein realistischerer Impuls als ein „Spaß‑Boost“.
Stimmen werden bei beiden sehr detailliert und klar wiedergegeben; der Vitrum legt einen Hauch Wärme und Körper drauf, ohne an Auflösung zu verlieren.In kritischen Bässen (z.B. Billie Eilish „bad guy“ oder The xx „Intro“) bleibt der Vitrum exakt so präzise wie der UERM: kein Wummern, kein Aufweichen, kein extra Fett im Subbass. Das ordnet ihn eindeutig im Bereich „audiophil‑neutral“ ein, nicht als „Bass‑Spaßhörer“.
Bühne, Raum & Live‑Gefühl
Hier setzt der Vitrum sich klar vom UERM ab.
Der UERM spielt sehr direkt „am Kopf“: klar strukturiert, gute Ortung, aber mit eher enger, kontrollierter Bühne – typisch Studio‑Monitor.Der Vitrum öffnet die Bühne spürbar:
Bei Tool („Schism“) wandert das Drumset klar im Panorama, gleichzeitig hat der Raum mehr Tiefe und Luft. Live‑Aufnahmen wie Porcupine Tree „Arriving Somewhere…“ (Octane Twisted) springen förmlich auf:Beim Umschalten vom UERM zum Vitrum wirkt es, als ob sich eine große Bühne aufzieht – mehr Breite, deutlich mehr Tiefe, mehr Hall‑Information.Trotz dieser Erweiterung bleibt alles sauber differenziert, ohne Flattern oder Schwammigkeit.Auch bei The xx – „Intro“ stellt der Vitrum eine wesentlich tiefere Bühne und mehr Raum dar, während Bass und Details genauso präzise bleiben wie beim UERM.
Damit ist der Vitrum deutlich immersiver: Er rückt das Geschehen aus dem Kopf heraus in einen realistischeren, dreidimensionalen Raum.
Schlagzeug, Dynamik & Körper
Ein besonderes Thema bei mir: realistisches Schlagzeug – ich kenne echte Drumsets aus Familie und Umfeld.
Der UERM zeichnet Drums sehr sauber und schnell, Hi‑Hats und Becken sind messerscharf, aber der Körper fehlt ein Stück weit; der Eindruck bleibt etwas trocken und „kontrollraummäßig“.Der Vitrum vermittelt den Schlag wesentlich körperlicher:Kick‑Drum und Snare haben mehr physische Präsenz, man spürt den Anschlag eher, anstatt ihn nur analytisch zu hören.Gerade bei Tool entsteht so ein deutlich authentischerer Live‑Eindruck, näher an dem, was ein echtes Set im Raum macht. Auch in komplexen Passagen (Prog, dichte Arrangements) bleibt der Vitrum präzise und geordnet, liefert aber zusätzlich Punch und Realismus, den der UERM eher andeutet als vermittelt.
Stimmen & Akustik
Bei stimm- und akustiklastigem Material – Tori Amos, Annie Lennox, Allan Taylor, audiophile Singer‑Songwriter‑Produktionen – zeigen sich die Stärken des Vitrum besonders: Beide Hörer bilden Stimmen exzellent ab, inklusive feiner Nuancen und Details.Der UERM zeigt sie nüchtern, sauber, sehr „korrekt“.Der Vitrum gibt Stimmen eine anfassbare Größe und etwas mehr Körper; sie wirken fühlbarer im Raum. Allan‑Taylor‑Aufnahmen (Stockfisch) profitieren deutlich: Stimme in der Mitte, Gitarre links/rechts, Hintergrundgeräusche – alles sehr sauber aufgezogen, mit hohem Emotionalitäts‑ und Gänsehaut‑Faktor.Hier bewegt sich der Vitrum genau an der Grenze zwischen analytisch und emotional – ein Gebiet, das für langzeittaugliches, anspruchsvolles Hören ideal ist.
Fazit: Der Vitrum ist für mich kein „nice to have“, sondern ein echter Haupt‑Kopfhörer:Verarbeitungsqualität und Tragekomfort sind erstklassig.Tonal bewegt er sich nahe an einer seriösen Referenzabstimmung, mit leichtem Plus an Punch und Wärme.Gegenüber dem UERM liefert er:klar größere und tiefere Bühne,realistischeren Schlagzeug‑Körper und mehr Punch,fühlbarere, minimal wärmere Stimmen,deutlich mehr Live‑Eindruck – ohne technische Präzision einzubüßen.Kurz: Der UERM bleibt für mich das nüchterne Lineal, der Vitrum ist die Referenz, mit der ich Musik hören möchte.
Kleine Ergänzungen zum DCA Noire X, das Brizzeln der Höhen die der eine oder andere Nutzer bei diesem hatte sind definitiv beim Vitrum nicht gegeben.
Grüße Jens
Review ist fertig:
Gehört wurde via PC Linux, Handy oder CDP danach weiter in SMSL SU-6, ifi iDSD Signature, Fiio KA1 und Cayin RU6 zu guter Letzt angefeuert via Schiit Mjolnir II
Kurz gesagt der Vitrum kam mit allem klar und benötigt nicht wie so mancher Magnetostat die Power meines Mjolnir.
Mein Eindruck des Vitrum im Vergleich zum UE Reference Monitor
Der Vitrum ist für mich vom „interessanten Neuzugang“ sehr schnell zum Haupt‑Kopfhörer geworden. Er kombiniert eine extrem hochwertige, robuste Anmutung mit einem Klangbild, das sich klar im Referenzbereich bewegt, dabei aber mehr Bühne, Punch und Live‑Gefühl bietet als mein Ultimate Ears Reference Monitor (UERM).
Verarbeitung & Tragekomfort
Der Vitrum macht bereits beim Auspacken einen professionellen Eindruck:Sehr stabile, wertige Konstruktion, nichts wirkt billig oder fragil.Mattes, unaufdringliches Design, eher Werkzeug als Schmuckstück – im positiven Sinn. Der Tragekomfort ist für mich phänomenal: große Ausschnitte, die Ohren stoßen nirgends an, der Anpressdruck liegt genau richtig, auch lange Sessions sind problemlos möglich.Die Verstellung des Bügels ist praxisgerecht: kein versehentliches Verstellen, kein „Ping“ oder Geklapper, wie ich es z.B. von anderen Modellen kenne. Die Polster sind geschlossen, aber außergewöhnlich angenehm auf der Haut; kein künstliches Schwitzen, einfach „aufsetzen und wohlfühlen“.Das beiliegende 4,4‑mm‑Balanced‑Kabel ist solide, ohne Mikrofonie oder Berührungsgeräusche; ein zusätzliches 3,5‑mm‑Kabel (von Tripowin was ich kaufte) funktioniert ebenfalls problemlos.
Kurz: Haptik und Ergonomie stehen teuren Top‑Modellen in nichts nach und laden dazu ein, den Vitrum als täglichen Haupt‑Hörer zu nutzen.
Tonale Abstimmung & Neutralität
Als Referenz dient mir der Ultimate Ears Reference Monitor, ein sehr nüchterner, studio‑neutraler In‑Ear.Der UERM spielt ausgesprochen sachlich und ausgewogen, bringt „alles in die Waage“ und zeigt Mix und Frequenzgang trocken und ehrlich.Im Vergleich dazu wirkt der Vitrum tonal gesehen ebenfalls sehr neutral, aber mit leicht audiophiler Note:Der Bass ist sauber und kontrolliert, ohne Bass‑Überhang.Bei Tracks wie „Why“ (Annie Lennox) fällt ein minimal kräftigerer Punch im Bass-/Grundtonbereich auf, allerdings ohne Übertreibung oder Dröhnen – eher ein realistischerer Impuls als ein „Spaß‑Boost“.
Stimmen werden bei beiden sehr detailliert und klar wiedergegeben; der Vitrum legt einen Hauch Wärme und Körper drauf, ohne an Auflösung zu verlieren.In kritischen Bässen (z.B. Billie Eilish „bad guy“ oder The xx „Intro“) bleibt der Vitrum exakt so präzise wie der UERM: kein Wummern, kein Aufweichen, kein extra Fett im Subbass. Das ordnet ihn eindeutig im Bereich „audiophil‑neutral“ ein, nicht als „Bass‑Spaßhörer“.
Bühne, Raum & Live‑Gefühl
Hier setzt der Vitrum sich klar vom UERM ab.
Der UERM spielt sehr direkt „am Kopf“: klar strukturiert, gute Ortung, aber mit eher enger, kontrollierter Bühne – typisch Studio‑Monitor.Der Vitrum öffnet die Bühne spürbar:
Bei Tool („Schism“) wandert das Drumset klar im Panorama, gleichzeitig hat der Raum mehr Tiefe und Luft. Live‑Aufnahmen wie Porcupine Tree „Arriving Somewhere…“ (Octane Twisted) springen förmlich auf:Beim Umschalten vom UERM zum Vitrum wirkt es, als ob sich eine große Bühne aufzieht – mehr Breite, deutlich mehr Tiefe, mehr Hall‑Information.Trotz dieser Erweiterung bleibt alles sauber differenziert, ohne Flattern oder Schwammigkeit.Auch bei The xx – „Intro“ stellt der Vitrum eine wesentlich tiefere Bühne und mehr Raum dar, während Bass und Details genauso präzise bleiben wie beim UERM.
Damit ist der Vitrum deutlich immersiver: Er rückt das Geschehen aus dem Kopf heraus in einen realistischeren, dreidimensionalen Raum.
Schlagzeug, Dynamik & Körper
Ein besonderes Thema bei mir: realistisches Schlagzeug – ich kenne echte Drumsets aus Familie und Umfeld.
Der UERM zeichnet Drums sehr sauber und schnell, Hi‑Hats und Becken sind messerscharf, aber der Körper fehlt ein Stück weit; der Eindruck bleibt etwas trocken und „kontrollraummäßig“.Der Vitrum vermittelt den Schlag wesentlich körperlicher:Kick‑Drum und Snare haben mehr physische Präsenz, man spürt den Anschlag eher, anstatt ihn nur analytisch zu hören.Gerade bei Tool entsteht so ein deutlich authentischerer Live‑Eindruck, näher an dem, was ein echtes Set im Raum macht. Auch in komplexen Passagen (Prog, dichte Arrangements) bleibt der Vitrum präzise und geordnet, liefert aber zusätzlich Punch und Realismus, den der UERM eher andeutet als vermittelt.
Stimmen & Akustik
Bei stimm- und akustiklastigem Material – Tori Amos, Annie Lennox, Allan Taylor, audiophile Singer‑Songwriter‑Produktionen – zeigen sich die Stärken des Vitrum besonders: Beide Hörer bilden Stimmen exzellent ab, inklusive feiner Nuancen und Details.Der UERM zeigt sie nüchtern, sauber, sehr „korrekt“.Der Vitrum gibt Stimmen eine anfassbare Größe und etwas mehr Körper; sie wirken fühlbarer im Raum. Allan‑Taylor‑Aufnahmen (Stockfisch) profitieren deutlich: Stimme in der Mitte, Gitarre links/rechts, Hintergrundgeräusche – alles sehr sauber aufgezogen, mit hohem Emotionalitäts‑ und Gänsehaut‑Faktor.Hier bewegt sich der Vitrum genau an der Grenze zwischen analytisch und emotional – ein Gebiet, das für langzeittaugliches, anspruchsvolles Hören ideal ist.
Fazit: Der Vitrum ist für mich kein „nice to have“, sondern ein echter Haupt‑Kopfhörer:Verarbeitungsqualität und Tragekomfort sind erstklassig.Tonal bewegt er sich nahe an einer seriösen Referenzabstimmung, mit leichtem Plus an Punch und Wärme.Gegenüber dem UERM liefert er:klar größere und tiefere Bühne,realistischeren Schlagzeug‑Körper und mehr Punch,fühlbarere, minimal wärmere Stimmen,deutlich mehr Live‑Eindruck – ohne technische Präzision einzubüßen.Kurz: Der UERM bleibt für mich das nüchterne Lineal, der Vitrum ist die Referenz, mit der ich Musik hören möchte.
Kleine Ergänzungen zum DCA Noire X, das Brizzeln der Höhen die der eine oder andere Nutzer bei diesem hatte sind definitiv beim Vitrum nicht gegeben.
Grüße Jens
Zuletzt geändert von petitrouge am Di 10. Mär 2026, 17:26, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: MIRPH-1
Kurzer Nachsatz, mein Massdrop Fostex Purpleheart hatte mich kurz vorher verlassen und war ja mein Spaß oder Kinohöhrer. Was ich festgestellt habe ist folgendes das ich keine wummrigen Bässe mehr mag wie der Fostex diese produzieren könnte. Ich mag diese straffen harten Bassakkorde die klar definiert sind. Diese Philosophie findet sich bei meinen Lautsprechern über den UERM und DCA Noire X und jetzt dem Vitrum wieder.
........und ja auch ich gehöre denke ich zu der älteren Garde und habe angefangen mit dem grossen weißen Riesen damals
Grüße Jens
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Re: MIRPH-1
Danke Dir Jens für Deinen ausführlichen Bericht und schön, dass er Dir gut gefällt.
Den Vitrum werde ich auf alle Fälle im Auge behalten.
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Re: MIRPH-1
Ich war eben noch mal auf der Mirph Webseite. Von der Frequenzmessung her, sieht das Tuning des Vitrum dem Tuning des Hedd D1 sehr ähnlich. Interessant.
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Re: MIRPH-1
Interessant, ging mir genau so.petitrouge hat geschrieben: ↑Di 10. Mär 2026, 16:02Was ich festgestellt habe ist folgendes das ich keine wummrigen Bässe mehr mag wie der Fostex diese produzieren könnte.
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Re: MIRPH-1
Hi Firschi,
besagte Erkenntnis hattest Du aber doch um Jahre früher als ich

Ich konnte das erst in den letzten 4 Jahren so definieren.
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Re: MIRPH-1
Es ist ein toller offener KH der mich von Anfang an fasziniert hat und versus dem DCA nochmal eine Schippe draufgelegt hat.
Dieses "Gefühl" hatte ich schon lange nicht mehr.
Der Hammer für mich war dieses Hören vom Schlagzeug, das war wirklich beeindruckend.
Dieses "Gefühl" hatte ich schon lange nicht mehr.
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Re: MIRPH-1
Ich habe das mal - vor gefühlt 10 Jahren - als federnden Bass bezeichnet. Gabs schon bei den Denon AH-D Geräten so und bei den Fostex Derivaten später auch. Der Purpleheart war da vermutlich die Spitze dessen, was verzerrungsfrei möglich war.Firschi hat geschrieben: ↑Di 10. Mär 2026, 22:19Interessant, ging mir genau so.petitrouge hat geschrieben: ↑Di 10. Mär 2026, 16:02Was ich festgestellt habe ist folgendes das ich keine wummrigen Bässe mehr mag wie der Fostex diese produzieren könnte.
Btw ... ich war ziemlich begeistert damals
Irgendwo in den Tiefen dieses Forums kann man das noch nachlesen
Die Euphorie, die seinerzeit viele teilten, war wahrscheinlich dem geschuldet, dass die damals verbreiteten Kopfhörer aus der Zeit des weißen Riesen die Präsentation im Bass so nicht machten.
Es war neu. Es federte
Heute ist das anders. Wir hatten schon mit unserem Magnetostat Prototypen der Hochschule (Acedia 40) sehr gute Ergebnisse, das betreffend. Die Klarheit war plötzlich auch da unten gegeben, da federte es nicht mehr im Twilight ...es wurde quasi hell im Keller.
Ich würde es heute als Impulstreue bezeichnen und messtechnisch mit Wasserfalldiagrammen diesseits von 150Hz visualisieren. Das konnten die ersten Magnetos wie LCD-2 auch noch nicht gut. Der HE-6 konnte das, aber der brauchte ein eigenes Kraftwerk. Jedenfalls habe ich damals den Fostex (und die Denons) wieder abgegeben.
Mit heutigen Geräten wie dem DCA Stealth, seinem kleinen Bruder Noire X, den hier viel besprochenen Hifimännern HEK und Sus oder - vermutlich, weil ich den nicht kenne - auch dem MIRPH kann dieser eigentlich so urtypische Biozellulosetreiber (so nannten die den tatsächlich
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Re: MIRPH-1
Sehr gutes Resümee Hans dem kann ich nur uneingeschränkt beipflichten und sehe das genauso dass damals wirklich der Fostex und seine Pendants die Tiefen der tiefen zu erschüttern mochten aber mit dem was da heute machbar und umgesetzt worden ist a la DCA oder auch jetzt der Vitrum ja da kommen die einfach nicht mehr mit das ist ein reiner Spaß Hörer und der hatte seine Berechtigung aber wenn man ein anderes gewöhnt ist und kennt dann ist es vorbei damit
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Re: MIRPH-1
Der weiße Riese war der AKG 701 ganz in weiß gehalten hat damals das gegenstück zum Bayer dynamic DT 880 da haben sich dann die meisten gestritten welcher nun besser klingen mag. ich gehörte zu der weißen Riesen Fraktion an hatte aber auch interessanterweise einen der auch Bass konnte da es auch da Unterschiede in der Serie gab. wir hatten damals ein Vergleich wo drei Stück am Start waren und meiner gehörte tatsächlich zu denen an die wirklich was konnten und deswegen habe ich immer die nicht verstanden die gesagt haben der ist doch total basslos und so weiter und meiner war es halt eben nicht er war schon irre damals
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Re: MIRPH-1
Es gab mal einen Typ in Goch, der bot kommerziell seine Hilfe an und stopfte für kleines Geld besonders gerne AKG701er von Leuten aus dem Hififorum mit Filz und Watte voll und erzeugte den Grundton, der vielen Usern irgendwie fehlte, durch konsequente Bedämpfung des Rests.
Aber das eigentliche Problem des weißen Riesen war gar nicht der fehlende Grundton. Das Problem hieß Kermit. So nannten wir den 6dB Peak bei 2,3 kHz, der psychoakustisch jeder Sängerin einen quäkenden Kermit an die Seite stellte
Im Einzelfall konnte eine der Oberwellen des prägnanten Kermit die individuelle Ohrkanalresonanz anregen, dann wurde der K701 zum Folterwerkzeug. Richtig unangenehm.
Ähnliches gabs auch beim Beyerdynamic DT880, da war der Peak aber bei einer anderen Frequenz, fast zwei Oktaven höher und daher nicht mehr Resonanz-problematisch wie Kermit. Das Ganze klang dann nicht nach Frosch, eher hell, spitz und nervig.
Die jeweiligen Fans der jeweiligen Hörer fanden diese Peaks interessanterweise nicht so scheußlich, wie sie waren. Es wurde freundlich, fast liebevoll, als Haussound der jeweiligen Marke umschrieben. Aber ehrlich, es waren audiotechnische Katastrophen. Dem Beyerdynamic konnte man noch mit einem speziellen Verstärker mit hoher Ausgangsimpedanz die Scheußlichkeit abgewöhnen, für den K701 gab es keine solche Option. Kermit war drin, aber Einbau von Filz, das half ein bisschen. Leider ging bei diesen "Optimierungen" dann aber die Dynamik der Kopfhörer flöten. Es fühlte sich irgendwie dumpf an, so als hätte man die Watte im Ohrkanal. Oder den berühmten Vorhang, den hier aber keiner wegzog.
Die Biocellulose Treiber von Foster waren da eine echte Innovation Anfang der 10er Jahre. Die brauchten sowas nicht. Resonanzen gabs es aber auch, durch Reflexionen an den inneren Holzschalen der Denon und Fostex Geräte ... und allerlei klebriges Zeug, das den Kopfhöher-Verrückten für viel Geld zum Auskleiden der Innenseiten verkauft wurde, aber im Endeffekt kaum was veränderte.
Man musste es glauben, dann konnte man es auch hören
Aber das eigentliche Problem des weißen Riesen war gar nicht der fehlende Grundton. Das Problem hieß Kermit. So nannten wir den 6dB Peak bei 2,3 kHz, der psychoakustisch jeder Sängerin einen quäkenden Kermit an die Seite stellte
Im Einzelfall konnte eine der Oberwellen des prägnanten Kermit die individuelle Ohrkanalresonanz anregen, dann wurde der K701 zum Folterwerkzeug. Richtig unangenehm.
Ähnliches gabs auch beim Beyerdynamic DT880, da war der Peak aber bei einer anderen Frequenz, fast zwei Oktaven höher und daher nicht mehr Resonanz-problematisch wie Kermit. Das Ganze klang dann nicht nach Frosch, eher hell, spitz und nervig.
Die jeweiligen Fans der jeweiligen Hörer fanden diese Peaks interessanterweise nicht so scheußlich, wie sie waren. Es wurde freundlich, fast liebevoll, als Haussound der jeweiligen Marke umschrieben. Aber ehrlich, es waren audiotechnische Katastrophen. Dem Beyerdynamic konnte man noch mit einem speziellen Verstärker mit hoher Ausgangsimpedanz die Scheußlichkeit abgewöhnen, für den K701 gab es keine solche Option. Kermit war drin, aber Einbau von Filz, das half ein bisschen. Leider ging bei diesen "Optimierungen" dann aber die Dynamik der Kopfhörer flöten. Es fühlte sich irgendwie dumpf an, so als hätte man die Watte im Ohrkanal. Oder den berühmten Vorhang, den hier aber keiner wegzog.
Die Biocellulose Treiber von Foster waren da eine echte Innovation Anfang der 10er Jahre. Die brauchten sowas nicht. Resonanzen gabs es aber auch, durch Reflexionen an den inneren Holzschalen der Denon und Fostex Geräte ... und allerlei klebriges Zeug, das den Kopfhöher-Verrückten für viel Geld zum Auskleiden der Innenseiten verkauft wurde, aber im Endeffekt kaum was veränderte.
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